Dienstag, 16. August 2011

Vollkornpizza!

Schon wieder ein Post der sich um´s Essen dreht. Gestern hatten wir eine leckere Vollkornpizza selbst gemacht. Mit frischen Kräutern, gelben Tomaten, veganem Pizzakäse, Knoblauch und viel Liebe.

Yammy!



Der Herr des Hauses hatte selbstverständlich totes Tier und "richtigen" Käse drauf!

Teig:
250g Vollkorn-Dinkelmehl, 100ml lauwarmes Wasser, 1/2 Päckchen frische Hefe, 2 EL Olivenöl, 1 Prise Salz
Alles zusammen verkneten und 40min gehen lassen.

Tomatensoße:
1 Tube Tomatenmark, frisches Basilikum, Rosmarin, Thymian, Knoblauch (Menge nach Bedarf), 1 EL Olivenöl, Wasser bis Soße cremige Konsistenz hat
Teig ausrollen, mit Soße bestreichen und nach *Amore* belegen! Käse drauf und für 12min - 16min in den vorgeheizten Ofen bei 180°C.


           

Freitag, 12. August 2011

12 von 12 im August

Das erste Mal bei Frau Kännchen´s 12 von 12 mit dabei! 


Wirklich schweren Herzens aus dem ehelichen Kuschelbett gekrabbelt.


Notwendige Erledigungen im Bad getätigt.


Frühstück bei mir, Rosentee mit der Weisheit des Tages.


 Briefkasten geleert, liebe Postcrossing-Post von ...


... Julia aus St. Petersburg erhalten (ebenso Rechnungen und Werbung).


Diese "Bomber" geputzt (ich) und geschnibbelt (Küchenhilfe).


Den Inhalt der Gläser vorbereitet, in dem o.g. ihre letzten Tage fristen werden.


Schild für Aufbewahrungskarton der Zeitschrift YJ gestempelt und feststellen müssen, dass das Schild zu klein ist (oder Stempel zu groß).


Ergebnis von s.o.


Entscheidung bezüglich bequemen Schuhwerk getroffen (navy Chucks).


Raus aus dem Haus (unter kritischem Blick der hübschen Damen von nebenan).


Rein ins Auto und los geht es schon Richtung Städt´chen.

Wie der Rest des Tages bei mir verläuft ... wer weiß das schon!

Habt ein schönes Wochenende!

Dienstag, 9. August 2011

Die drei K´s im Herbst!


Auch auf die Gefahr hin, dass einige von Euch mir gleich an den Kragen wollen ... es ist soweit, ich habe die ersten K´s in diesem Jahr ge*K*ocht!


Ja, ja, ich mag den Sommer ja auch! Und er kommt auch ganz, ganz bestimmt wieder!

Aber ich liebe den Herbst!!

Wenn es draußen langsam stiller wird, man den Wandel der Natur sehen kann, sich alle Blätter verfärben, man das Rascheln beim Gang durch Laubberge hört, die feuchte Erde im Garten riecht und den Sommer in den letzten Früchten schmeckt, die einen an die heißen Tage erinnern.

Das ist der Herbst!

Ich war ganz entzückt, als es vorgestern bei uns im Bauernladen (ja, die haben Sonntags auf, damit die ganzen Städtler einen Ausflug aufs Land machen und über vollkommen unbekanntes Gemüse und Obst vom Land Bauklötze staunen können auch mal die frische Luft genießen dürfen) die ersten Kürbisse gab. Zwar wurde ich etwas blöd angeschaut, von denen die die letzten Erdbeeren kauften, aber ich habe einfach nett zurück geguckt!


Ich habe festgestellt, dass es in letzter Zeit sehr viel zu Essen hier auf meinem Blog gibt. Das liegt nicht etwa daran, dass ich so verfressen wäre doch bin ich, momentan stellt sich die Kreativität einfach nicht so recht ein. Kochen muß man halt jeden Tag, nähen und malen nicht.


Aber wenn es draußen kälter wird, von den Bäume die ersten Blätter herabsegeln ... ja, ja, ich höre ja schon auf ... dann beginnt doch die eigentliche Kreativzeit!

Laßt es euch gut gehen!

Samstag, 6. August 2011

Blumenbunter Sonnenschein!

Frau Nähkitz bat die Tage darum (und das nicht ohne Grund), zeigt her Eure Blumen.

Zwar hatten wir hier im schönen Bergischen Land die letzten 3 Tage relativ oft Sonnenschein, aber leider auch sehr durchwachsen (wie der Meteorologe zu sagen pflegt).

Eigentlich liebe ich ja ALLE Blumen, aber besonders diese Schönheiten hier.


 

 Ich wünsche Euch ein blumiges Wochenende.


Donnerstag, 4. August 2011

How to make ...

... Joghurt!

Bei meinem gestrigen Post habe ich doch glatt vergessen, Euch zu erzählen, wie das denn mit dem Joghurt überhaupt funktioniert. Und da eine nette Nachfrage diesbezüglich kam, reiche ich das Rezept, sozusagen, hiermit nach.

Es gibt zwei Möglichkeiten (die mir bekannt sind), um Joghurt selbst herzustellen.


Man nehme:
1 Liter Milch, 300g Joghurt, einen Joghurt-Maker (meiner ist von Tch*bo, gibt es aber auch in Online-Auktionshäusern oder bei großen Elektrofachmärkten)

Joghurt + leicht angewärmte Milch zu einer gleichmäßigen Mischung verrühren und in die abgekochten (mit heißem Wasser ausspülen reicht hier meiner Meinung nach) Gläser füllen. Es ist wichtig das Joghurt und Milch den gleichen Fettgehalt besitzen und die Milch entweder haltbar (H-Milch) ist oder man sie vorher abgekocht (siehe unten) hat. (Wenn man Frischmilch verwendet, könnten durch den längeren Aufenthalt in der Joghurt-Sauna, evtl. vorhandene Restbakterien in der Milch ein zügelloses Wachstum beginnen, und der leckere Joghurt ist 'um' bevor er fertig ist.) Die Gläser stellt man alle in den Joghurt-Maker, jetzt nur noch anschalten und 8-14 Stunden warten (gerne kann man sich in der Zeit auch mit anderen Dingen beschäftigen).

Ich lasse die Heinzelmännchen immer über Nacht arbeiten, wenn ich schlafe. Je länger die "Wirkzeit" der Joghurtkulturen ist, desto stichfester wird der Joghurt.


Man nehme:
1 Liter Milch, 300g Joghurt, Einmachgläser mit Schraubdeckel, Küchenthermometer

1. Milch in einem kleinen Topf auf mittlerer Hitze zum Köcheln bringen (bis sich kleine Blasen am Rand der Flüssigkeit bilden). Hitze reduzieren, bis die Milch noch dampft und schäumt aber nicht mehr blubbert. 
2. Hitzezufuhr anpassen, sodass die Milch für 30min auf ca. 85°C erwärmt bleibt. Themperatur kontrollieren, gelegentlich umrühren, nicht kochen lassen.   
3. Anschließend Milch ca. 30min abkühlen lassen, bis sie handwarm ist.
(Diese drei Arbeitsschritte kann man sich mit dem Erwerb von H-Milch sparen). 
4. Joghurt + Milch zu einer gleichmäßigen Mischung verrühren und in abgekochte Gläser füllen, verschließen und für ca. 8-14 Stunden in den leicht gewärmten Ofen stellen (oder einen anderen warmen Platz). Meist genügt es den Ofen kurz auf 50°C zu erhitzen und die Restwärme (bei geschlossener Ofentür) für die Joghurtzubereitung zu nutzen. 

Sämtliche Zusatz-Leckerlis wie Früchte, Honig, Kräuter und natürlich auch alles andere, bitte erst nach der Joghurtzubereitung in den fertigen Joghurt geben. Sonst können die Joghurtkulturen nicht arbeiten, wenn denen ständig eine Himbeere oder ähnliches vor der Nase rumschwirrt.

So, jetzt wißt Ihr also Bescheid und seid eingeweiht in die geheime Welt der Joghurtzubereitung.

Gutes Gelingen.

Mittwoch, 3. August 2011

DIY: Joghurt!

Hach, was ist das schön! Vor Jahren schon habe ich einmal einen "Joghurt-Maker" käuflich erworben. Damals hatte der auch ordentlich bei mir zu tun, denn im Joghurt könnte ich nämlich täglich baden. Den verschlinge genieße ich zum Käsebrot, als Dip bei warmen Gerichten (mit ein wenig frischer Minze, Salz und Cumin ganz herrlich zu Curry´s), mit lecker Honig oder frischen Früchten zum Nachtisch, im Brotaufstrich verarbeitet oder einfach pur als "Betthupferl".

Man könnte also sagen, ich bin ein Joghurt-Junkie!







































Und weil SELBERMACHEN so viel hübscher ist als kaufen, erlebt das Joghurt-Dingsda gerade sein Comeback. Allerdings denke ich gerade über eine Ernährungsumstellung nach und werde vielleicht auf Soja-Joghurt umstellen.

Das Joghurt-Schlecker-Mäulchen sagt Tschüss!