Samstag, 1. Dezember 2012

Advent. Advent.

Noch brennt kein Lichtlein. Morgen erst. Aber heute, einen Tag zu früh, pünktlich kann man also sagen, ist unser Adventskranz fertig geworden. Nachdem wir im letzten Jahr nicht nur keinen Kranz hatten, sondern eigentlich auch gar keine richtige Adventszeit (Ihr erinnert Euch) freue ich mich dieses Jahr umso mehr. V.a. weil ich den ganzen Dezember frei habe *hüstel*. Leider nicht nur um die Beine hochzulegen, sondern zum lernen. Schließlich soll aus mir ja noch einmal was werden.




























Wie jedes Jahr, wusste ich bis gestern (!) nicht, wie er eigentlich aussehen sollte. Beziehungsweise, richtiger wäre, ich wusste es schon, nur habe ich die nötigen Zutaten nicht auftreiben können (vielleicht nächstes Jahr). Aber das kam jetzt auch wieder alles so plötzlich ...




























Da Grau die vorherrschende Farbe bei uns ist, habe ich mich diesmal für einen "rieselfreien" Kranz in kuscheligem Grau entschieden. Das Zubehör habe ich alles von hier, die Idee war schlicht und grau, die Umsetzung ging ratzfatz. Alles prima also.




























Jetzt freue ich mich auf morgen, auf das erste Lichtlein.

Und zum ersten Mal dabei, denn wie durch Zufall passt dieser Post zum 12:12:2012 von Bine und Andrea. Auch wenn ich es jetzt nicht so ganz kitschig finde. Oder?

Euch einen kuschligen Start in die Adventszeit.


Mittwoch, 28. November 2012

Me made Mittwoch No.1

Die meisten von Euch werden jetzt wahrscheinlich mit den Augen rollen und sich denken: "Pah, alter Hut!". Aber für mich gibt es heute gleich zwei Premieren, ach, was sag ich denn ... drei Premieren ... von denen ich berichten kann. Zum einen habe ich gestern meinen aller-aller-ersten Loop genäht. Tata! Und zum anderen zeige ich Euch diesen heute und reihe mich zum ersten Mal zwischen all´ die anderen tollen Kreativen "Me-Made-Mittwochs"-Künstlern ein. Immer, immer, immer schon beobachte ich Euch, jawohl, ich beobachte Euch da draußen, an jedem Mittwoch. Und nun bin ich endlich auch einmal dabei, wenn auch nur mit einem Loop. Und jetzt fragt Ihr Euch sicher, dem aufmerksamen Leser wird es sicher aufgefallen sein, welches denn wohl die dritte Premiere sein soll. Nämlich diese, als dass ich gestern, in dem aller-aller-ersten Loop, zum aller-aller-ersten Mal diesen wunderschönen mist-doofen-wütend-auf-den-Boden-stampfend-und-laut-fluchend-bekloppten-Jersey verarbeitet habe.




























Ich habe einen gewebten, blauen Baumwollstoff vom Schweden genommen, der ursprünglich mal ein Sofaüberwurf o.ä. sein sollte, runtergesetzt im WSV meine Aufmerksamkeit erlangte, aber zu deutlich höherem bestimmt zu sein schien und nun mit feinem, geringeltem Jersey von hier in inniger Umarmung einen wunder-weichen-kuscheligen Loop abgibt. Zugeschnitten in der Größe 160cm x 50cm und nach einer Videoanleitung eines großen Internetportals habe ich hätte ich gerne ratz-fatz, schnipp-schnapp alles fertig genäht.

Aber nein, so einfach ist das dann doch nicht gewesen.

Da kam mir nämlich dann die Sache mit dem Jersey in die Quere. Noch nie verarbeitet, zog sich das Zeugs unter meiner Nähmaschine hin und her, vielmehr, es schob sich ... hin und her, vor allem aber vor meinem Nähfuß lang und zwar soooo lang, dass hinterher alles krum und schief war. Ne, was habe ich geflucht. Jetzt habe ich auch verstanden, was meine Mama meinte, als sie mir dieses Jahr zum Geburtstag die Overlock mit den Worten schenkte (meine Mama kann nähen was das Zeug hält) "die wirst du vielleicht mal brauchen, wenn du Klamotten nähen willst". Ja, ist angekommen. Also, wenn ich noch irgendwann einmal, Lust bekommen sollte, aus Jersey etwas zu nähen (ich habe von dem wunderschön-geringeltem nämlich auch noch eine ganze Menge übrig), dann krame ich wohl mal die Bedienungsanleitung von dem Monsterding aus und versuche mich mal daran. In der Hoffnung, das dann begonnene Projekt wird stressfreier.

Ich bewundere Euch wirklich alle, wir Ihr (v.a. aus Jersey) so tolle Dinge nähen könnt! WOW! Ehrlich! Also, Kleidung selber herstellen, ist ja meine ganz persönliche Königsdisziplin. So ganz wage ich mich da nicht dran.

So, jetzt schaue ich erst einmal wer sonst noch beim heutigen MMM was zu zeigen hat.

Ganz liebe Grüße und vernäht Euch nicht.

Donnerstag, 15. November 2012

grün - green - vert - groen - πράσινος

Ruhig ist es um sie geworden, werden sicher einige von Euch zu Recht denken. Aber so richtiges Unkraut, das vergeht eben nicht. Wobei wir auch schon beim Thema wären (Unkraut? Hm ... grübel ... grün! Ahhh!). Nic sucht heute nach Grünem. Gar nicht so einfach zu dieser Jahreszeit. Nach langem hin und her fiel es mir dann fast wie Schuppen von den Augen ... meine Hauptbeschäftigung!! Momentan. Sieht von außen nämlich grün aus. Und zwar so:





Die anderen, nicht-grünen Bücher, haben es auch nicht mit aufs Foto geschafft. Oder dachtet Ihr etwa, die paar Wenigen wäre schon alle!? 

Noch viel mehr Grünes findet Ihr heute bei "beauty is where you find it". Schaut mal nach und vergrünt Euch den Tag.

GG (grüne Grüße)

Freitag, 19. Oktober 2012

Obst und Gemüse...

... kommt bei uns jede Woche vom Biohof.

Als wir bis Ende letzten Jahres noch auf dem Land gelebt haben, konnte ich meinen Wocheneinkauf an frischem Obst und Gemüse selbst beim Bauern tätigen.  Als Städter wird man ja zunehmend träge und faul, möchte aber nicht auf den Luxus von regionalem, saisonalem, frischem, leckerem, gesundem Zeugs verzichten.


Glücklicherweise gibt es den hier, der bringt es einem.



Leckere Rezepte gibt es jede Woche noch obendrauf.





Und was tut Ihr so, für Leib und Seele?


Ein sonniges Oktoberwochenende.







Donnerstag, 13. September 2012

Rost

Zu Beginn einer Jahreszeit, in der die Witterungsverhältnisse zur Entstehung optimal sind.































Als Rost bezeichnet man das Korrosionsprodukt, das aus Wissen oder Stahl durch Oxidation mit Sauerstoff in Gegewart von Wasser entsteht. Mehr dazu hier. Ich benutze in der Küche übrigens Carbon-Messer von Windmühle, die rosten. Der Vorteil liegt sozusagen, in der Hand.  Denn durch das viel härtere Material, bleiben die Messer länger scharf, rosten aber eben. Mann kann ja bekanntlich nicht alles haben.

Noch viel mehr Rost könnt Ihr hier sehen.
Es grüßt Euch


Mittwoch, 29. August 2012

see u at the beach

Ja, mich gibt es noch.

Ist mächtig still hier geworden, stimmt´s? Leider muss ich auch gestehen, verfolge ich nicht mehr ganz so regelmäßig Eure Blogs *hüstel*In meinem Kopf schwirren nämlich tausendvierhundertdreiundachtundsiebzigundnochmehr andere Dinge. 

Ich stecke mitten im Lernstreß. Mitte März ist Abschlussprüfung und ich habe das Gefühl noch gar nichts zu wissen. Nichts! Und wieder nichts! Also so ganz und gar und überhaupt nichts! Kopf leer!

Dann zog es uns die letzten Wochen mehrere Male in unser absolutes *knutsch* Lieblingsland ... NL! Denn wir haben uns einen langersehnten Traum erfüllt und uns ein kleines Sommerhäuschen am Strand gekauft. JUHU!! *stolz bin und verträumt lächele*

Aber da ja bald der Winter anzubrechen scheint, so meint man zumindest, wird wohl erst nächstes Jahr was mit "Seaside Living" und so. Wie Ihr Euch denken könnt, kann ich mich jetzt natürlich so gar nicht auf´s Lernen konzentrieren. Und meine Gedanken schwirren die ganze Zeit nur um neue Gardinen, Sofas, Gartengestaltung und Terrasseneubau umher.

Aber bekanntlich ist ja Geduld mein zweiter Vorname. 































Bis dahin ist eben träumen angesagt ... dudeldudeldi ... und lernen *grummel*.

Ich denke an Euch.







Donnerstag, 12. Juli 2012

Was zum Bücher transportieren ...

... brauchte ich noch. Und was lag da am Nächsten, als mir endlich mal eine blumige Tasche zu nähen. Einzige Bedingung: schnell sollte es gehen. Gerne eine einfache Hängetasche, oder Einkaufsbüddel, wie man hierzulande zu sagen pflegt. Aus weichem Leinen, mit verschiedenen 70´er-Jahre Bettwäscheresten als Applikation, einem niedlichen pink-farbenem Karo als Innenfutter und einer kleinen Tasche für Stifte zum reinstecken (die wollte nicht mit auf´s Foto). 





























Ein wenig knüddelig sieht sie ja schon aus. Vielleicht sollte ich sie einmal mit dem hier im Untergrund lebenen Bügeleisen bekannt machen. Ach, irgendwie bleibt das bei Leinen wohl nie aus. Als nächstes werde ich mir wohl mal einen Stopffuss für meine Nähmaschine anschaffen. Das wollte ich immer schon einmal ausprobieren, so "freihändig" sticken (oder heißt das noch "nähen"), aber ohne Fuß traue ich mich nicht so recht. Wegen der Finger. Ihr wißt schon! Habt Ihr da Erfahrung mit?

Mein Problem ist vor allem (neben dem noch fehlenden Stickfuss), dass der Transporteur nicht versenkt werden kann (zumindest steht es in der Anleitung nicht beschrieben). Darin rät man mir nämlich, bei meiner Nähmaschine (Singer 2263), für diesen Fall einfach die Stopfplatte einzusetzen. Wenn man dann aber mehrere Lagen Stoff (wie bei den Applikationen an der Tasche oben) übereinander freihändig besticken will, kann ich den Stoff fast gar nicht mehr bewegen!!? Es wäre toll, wenn Ihr mir ein paar Tipps geben könntet.

Ich wünsche Euch *uns allen* endlich SOMMER!!




Sonntag, 17. Juni 2012

Apfelpfannkuchen!

Ich weiß, eigentlich sollten wohl, der Jahreszeit gerecht werdend, Erdbeeren auf den Pfannkuchen. Aber wenn nun mal kein sonniges Juniwetter meine Nase kitzelt, gibt es eben herbstliche Äpfel.

























Rezept für vegane Apfelpfannkuchen:
eine unbestimmte Menge Weizenmehl, ein wenig Backpulver, so viel Sojamilch, dass der Teig schön dickflüssig vom Löffel rinnt

Die Sojamilch sorgt für den nötigen Halt, den sonst das Ei übernimmt. Und damit es auch ohne Ei schön fluffig wird kommt ein wenig Backpulver hinzu. Die Äpfelstückchen streue ich einfach mit obendrauf.

Lasst es Euch schmecken.

Einen sonnigen Sonntag.


Montag, 11. Juni 2012

Sommer Hit!

Ja, mich gibt es noch!

Mein Studium verlangt im Moment (und wohl auch den ganzen Sommer) meine ganze Aufmerksamkeit. Und wenn alles gut geht, bin ich nächstes Jahr im März fertig. Wahrscheinlich spätestens dann auch mit den Nerven. Neben einem Vollzeitjob geht das eben nicht so ganz ohne Federn zu lassen ... oder eben Hobbys.

Um den Kopf frei zu bekommen empfehle ich, die Musik laut aufzudrehen und wild durch die Wohnung zu zappeln! Hilft! Und am besten hiermit.

Möge doch endlich die Sonne scheinen.

Liebe Grüße.



Samstag, 12. Mai 2012

Huch, der 12´te!

Huch, heute ist ja schon wieder der 12´te!

12 von 12 heute mal als *Makro-zwölf-von-zwölf*!

Erst einmal tief in die Espresso-Tasse geguckt. Sonst mag ich Kaffee ja nur mit Soja-Zeugs drin (Milch ist ja nur, was von der Kuh kommt) aber *wenn morgens so richtig müde* dann eben Koffein pur.






Dann *was grünes* für *auf´s Brot* geschnitten. Bei mir muss auf dem Brot immer auch was knackiges sein.




Oder doch lieber *was rotes*? Hm.





Den Herrschaften im Garten zugesehen, wie die das Unkraut aus den Fugen picken. Gleichzeitig darüber nachgedacht, warum die das tun. Zu keinem Ergebnis gekommen.




Den Blick schweifen lassen und an den ersten Kletterblümchen gefreut. Und mich gefragt, wie die eigentlich heißen!?




Auf dem Fußweg zum Supermarkt um die Ecke, über alten Schulbus an der Haltestelle gefreut. Und mich noch mal gefreut, dass ich kein´ Bus fahren muss.


Wieder zu Hause, den mittlerweile lackierten Schrank von hier ins rechte Licht gerückt. Und ein wenig dekoriert, dazu später mehr.



Mich gefreut, dass der Paketdienst in meiner Abwesenheit, erwartete Feiertagslektüre bei den Nachbarn abgegeben hat. Diese noch jungfräulich eingeschweißt auf dem Sekretär abgelegt.



Mit dem Helden was Essen gegangen. Und Trinken. Natürlich.



Beim "auf´s Essen warten" in den tollen Kochbüchern geblättert. Und kein Wort verstanden! Grummel.


Und da Gott ja bekanntlich in Frankreich lebt, sind, ihm sei dank, französische Kochbücher auch bebildert. Und Bilder gucken kann ich ja glücklicherweise.



Dafür umso mehr das Essen genossen. Ich lecker Salat. Der Krieger vis à vis Eiweißlastiges.


Und jetzt geht es ab auf´s Sofa, Ihr erinnert Euch? 

Freitag, 11. Mai 2012

5 Fragen zum Wochenende!

Wenn der Frage-Foto-Freitag ansteht, steht auch das Wochenende vor der Tür.

Dein Frühstück?
Ganz klar. Süß. Und Kaffee. Natürlich.

















Deine Post?
Von einer lieben Arbeitskollegin, die scheinbar viel mehr verdient als ich. Außerdem Werbung, Rechnungen und Kataloge.




























Dein Kleiderschrank?
Zu klein und schief, weil unser Haus am Hang steht. Kicher.

Dein Haustier?
Sehr klein. Träumt nicht jedes Mädchen von einem? Deswegen steht meins auf dem Betthaupt.




























An Deinem Arm?
















Hatte ich Euch heute nicht schon einmal ein schönes Wochenende gewünscht?

Noch mal, ein sonniges welches, Ihr Lieben.




Wochenendplan

Gabber, die Katze meines Bruders, macht es uns hier vor.



















Eigentlich aber, herrscht im Hause Himbär meist mehr Unruhe und hektisches Treiben als in einem Ameisenhaufen. Kennt Ihr das, wenn man sich eigentlich gerne mal mit einem spannenden Buch und leckerem Kaffee aufs Sofa fläzen will aber einem die umtriebenen Unruhegeister im Inneren auch nicht eine Minute Entspannung gönnen wollen?

Die Blumen hätten dringend schon vor Tagen gegossen werden müssen. Der Wäscheberg im Bügelkorb fällt beim nächsten Windstoß um. Der Zeitschriftenstapel gehört durchgesehen und entsorgt. Die Steuerunterlagen zum Steuerberater geschickt. Der Kleiderschrank entmistet. Puh.



Mit Flügeln und Schwert kämpfe ich mutig gegen meine Plagegeister an und werfe mich aufs Sofa. 

Solltet Ihr auch tun.